Von Elefanten, Giraffen und Glück.

 

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Als ich in Kampala in einem Gästehaus übernachtete, lief eines morgens „Der König der Löwen“ im TV. Eigentlich wollte ich nur kurz frühstücken und dann los ziehen. Naja, nach ein paar Minuten war das halbe Haus versammelt und alle schauten in die Glotze. Es ist zwar nur ein Zeichentrickfilm, schaut man sich den Film jedoch während eines Afrikas Aufenthalt an, ist das ne ganz andere Sache. Glaubt mir.

Naja, jedenfalls habe ich mich dann nochmals 3 Tage auf das Abenteuer „Safari“ eingelassen. Dieses Mal im Murchison Falls National Park in Uganda. War ich schon vom Akagera National Park in Ruanda unglaublich beeindruckt, wurde dies hier sogar übertroffen. Auch wenn wir keine Löwen sahen.

Nachdem wir am Anreisetag von Kampala bis zum Nationalpark beinahe einen ganzen Tag benötigten, reichte es nur noch zu einem kleinen Rundspaziergang an den Murchison Falls, wo sich der „Victoria-Nil“ seinen Weg durch diese enge Felslücke sucht, bevor er dann viele Kilometer weiter zum Weißen, später schließlich zum „Nil“ wird, um dann wieder viele tausende Kilometer später in das Mittelmeer zu münden.

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Ich war ja schon an dem einen oder anderen Fleckchen auf unserer Erde, bei welchem es auf die Temperatur bezogen, sehr heiß war. Doch ich bin mir ziemlich sicher, dass ich noch nie einer derartigen Hitze ausgesetzt war, wie bei den Murchison Falls.

Dieser Nationalpark ist der größte und älteste Ugandas. Auch wurde dieser u. a. durch Hemmingway bekannt, welcher hier mit seinem Flugzeug eine Bruchlandung hinlegen musste.

Gebucht habe ich diese Tour über das Red Chilli Hideaway in Kampala. Unterwegs waren wir mit einem Allradfähigen Kleinbus. Die Gruppen bestanden jeweils zu 7 Personen. Außer mir waren noch fünf Amerikanerinnen und eine Australierin dabei. Übernachtet wurde in komfortablen  Zelten. Man hat uns nur gewarnt, vorsichtig zu sein, wenn wir uns nachts durchs Gelände bewegen, da  Flusspferde ebenfalls anwesend sind. Eines hat sogar einen Namen von den Mitarbeiter des Camps erhalten:“ Gloria“. Ja genau, Gloria, aus dem Film Madagaskar. Sehr einfalsreich. Naja, ich hab sie nie getroffen. Was vielleicht auch gut so ist. Denn Flusspferde gehören zu den gefährlichsten Tieren Afrikas. Sogar noch vor den Löwen.

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Die „eigentliche“ Safari begann dann am zweiten Tag. Früh, sehr früh. Es war noch dunkel. Mit der ersten Fähre ging es dann über den Nil. Schon hier konnte man ein paar Flusspferde entdecken.

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Und schließlich, … als die ersten Sonnenstrahlen sich ihren Weg über die Savannenlandschaft bahnten, waren sie da, die Elefanten, die Antilopen, die Giraffen und natürlich „Pumba, das Warzenschwein!“. Das Licht war so unglaublich. Eigentlich unglaublich kitschig. Aber irgendwie passte es zu dieser Situation. Es ist einfach faszinierend, diese Tiere in „Freiheit“, bei Ihnen „zu Hause“ zu sehen. Sie geben einem das Gefühl, „hey, ihr Menschen, hier bestimmen wir!“. Am Abend unternahmen wir zudem noch  eine 3 Stündige Nil-Bootsfahrt, wo wir nochmals unglaublich viele Tiere sichteten.

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Ja es sind diese Momente, die mit dem Wort „Glück“ gar nicht zu beschreiben sind. Kannte man diese Tiere bisher nur aus dem Fernehen bzw. aus dem Zoo, steht man plötzlich mittendrin. Ja Afrika beeindruckt mich.

Jeden Tag.
Jeden Tag neu.
Jeden Tag anders.

Hakuna Matata.

 

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