Zurück ins Land der Tausend Hügel.

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Mit seiner Größe wirkt der Lake Victoria mehr wie ein Meer als ein See. Diesen besuchten ich in Entebbe. Dort war auch der Ort der bisher schlechtesten und unfreundlichsten Unterkunft meiner Reise.

Mit dem Flugzeug ging es dann 12 mal schneller, 1000 mal komfortabler als mit dem holprigen Bus zurück nach Ruanda.

In Kigali checkte ich wieder im selben Hostel, wie zu Begin meiner Reise ein. Es war fast schon ein wenig wie „nach Hause“ zu kommen. Das komplette Personal kannte mich noch und so war der Empfang sehr schön. Hier traf ich schießlich auf Norman, einem guten Freund aus der Heimat, mit welchem ich schon das eine oder andere Land auf unserer Erde bereist habe. Er wird mich bis zum Ende meiner Reise noch begleiten.

Gleich am nächsten Morgen ging es mit dem Bus weiter in Richtung Lake Kivu. Der See grenzt unmittelbar an die Demokratische Republik Kongo!

In Karongi, direkt am See gelegen, unternahmen wir am frühen Morgen eine Bootsfahrt, welche sehr beeindruckend war. Es ging vorbei an kleinen Inseln, an Fischerbooten, … immer gefolgt von der nun aufgehenden Sonne. Wir kletterten einen kleinen Berg hoch, vorbei an Wäldern, welche mit tausenden Fledermäusen bewohnt waren. Der Blick am „Gipfel“ offenbarte einen weiten Blick auf die Morgenlandschaft des Lake Kivu. Yeah!!!

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Am Abend erhellten mehrere Blitze den Himmel über dem See. Doch das Unwetter blieb auf der kongolesischen Seite und erreichte uns nur mit lautem Donner und Getöse.

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Transportmittel ist für uns ist nun primär der Minibus oder das Motorradtaxi. Beides ein Abenteuer für sich. So macht es dem Motorradfahrer nichts aus, mich samt dem 35 kg schweren Gepäck über holprige Straßen zu chauffieren. Doch wenn ich etwas in Afrika gelernt habe, dann ist es: „Wird schon klappen!“. So vertraute ich dem Fahrer meine Tasche mit meiner Fotoausrüstung an, während ich versuchte mich in den Kurven mit meinem großen Rucksack nicht all zu sehr nach innen zu lehnen.

Die Minibus Geschichte wiederum zeichnet sich vor allem dadurch aus, das man sich vorkommt als säße man in der „Wilden Maus“, also einer Fahrattraktion auf einem Volksfest. Man hat das Gefühl, der Bus befährt jede Kurve mit nur zwei Rädern. Man muss dazusagen, dass Ruanda auch als „Land der Tausend Hügel“ bezeichnet wird. So bestehen also die Straßen primär aus engen Kurven. Die Einheimischen müssen jedoch irgendwie mit Magneten an den Sitzen befestigt sein. Denn im Vergleich zu mir, der versucht, sich an jedem noch so haltbaren Gegenstand festzuhalten, sitzen diese seelruhig im Bus.

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Vom Lake Kivu ging es weiter nach „Huye“. Hier machten wir vor allem Bekanntschaft mit „Wassermangel“. Seit 2 Tagen ist hier nämlich im Hotel bzw. in der Stadt kein fließend Wasser vorrätig. Nicht toll. Aber so ist es halt.

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Der traditionelle Königspalast im naheglegenen Nyanza war aber dann doch sehr eindrucksvoll.

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Heute geht es gen Norden. In Richtung Virunga Bergmassiv. Zum Volcano Nationalpark. Ja, denn hier steht dann ein Treffen der besonderen Art an. Aber das ist dann wieder eine andere Gechichte.

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