Herbst im Engadin.

Ja es gibt sie, diese Orte, an welchen Du immer wieder Zeit verbringen möchtest. Immer wieder wenn Du raus willst. Raus in die Natur. Einen Ort an dem Du jedes Mal auf’s neue überrascht bist, wie schön es hier auf unserem Planet eigentlich ist.

Einer dieser Orte ist für mich definitiv der Engadin. Insbesondere der Oberengadin und insbesondere im Herbst. Im Herbst wenn sich die Lärchen gelb/gold färben und in Zusammenspiel mit dem tiefblauen Bergseen eine Kulisse schaffen die an ihrer Schönheit schwer zu toppen ist. Dieses bunte Schauspiel hält oft nur wenige Tage, da es auf der Höhe ab 1.600m im Oberengadin im Herbst natürlich jederzeit schneien kann.

Wie so oft nehme ich mir jedes Jahr vor, ein paar Tage dorthin zu fahren um endlich mal ein ausgedehntes Fotoprojekt in diesem Hochtal zu starten. Doch wie jedes Jahr unterschätze ich meine „tägliche“ Arbeit. Auch dieses Jahr wurde ich wieder nicht rechtzeitig fertig. So wurden aus den ursprünglichen 2 wöchigen geplanten Aufenthalt am Ende ganze 36 Stunden mit sehr wenig Schlaf und viel verbrachte Zeit um von A nach B zu kommen.

So bin ich mitten in der Nacht Richtung Süden in die Schweizer Berge gefahren und habe es gerade noch rechtzeitig zum Sonnenaufgang in der mystischen Nebelstimmung geschafft. Da ich dieses Mal auch zusätzlich gefilmt habe, war das natürlich alles dorch recht sportlich geplant (naja, geplant war da nicht viel).

Eines ist jedoch sicher: „Es hat sich gelohnt“.

Chris Frumolt

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