Allgäu C Frumolt Fotografie.

Die ersten Monate im Ostallgäu.

Von Herbst bis jetzt. Meine vergangenen Monaten in meinem neuen Zuhause. Dem Ostallgäu.

Vom Spätherbst über den Winter bis hin zum beginnenden Frühjahr.

Eines ist mir bereits bewusst geworden: „Ich habe zurück zur Fotografie gefunden. Nicht dass ich da mal weg war. Aber ich habe es mir hier zur Gewohnheit gemacht so viel wie es nur möglich ist fotografisch an verschiedenen Lichtsituation zu erkunden. Und somit ganz viel neues über die Art meiner Fotografie entdeckt.

Es ist unglaublich was ich hier täglich aufs neue für wundervolle Orte entdecke. Ich bin schon sehr gespannt auf den Frühling, wenn die Wiesen beginnen zu blühen, die Kühe weiden und die Wanderwege auch oben auf dem Berg wieder Schneefrei sind. Aber eines nach dem anderen.
Angekommen bin ich im späten Herbst

Die Tage wurden rasch kürzer und dann rieselte auch schon langsam der erste Schnee …

Die Landschaft verzauberte sich in sanftes Winterparadies. Ich zog auch nicht nur zu Tag sondern auch in der Nacht los. Zum Teil zeigte es -16 Grad an. Ich zitterte beim Fotografieren. Aber diese Stille, diese Einsamkeit in einer Vollmondnacht inmitten der Berge war unbeschreiblich.


Project Balcony:
Ein neues Projekt ist geboren. Von meinem Balkon aus möchte ich Zeitraffer und Bilder machen. Immer von meinem Balkon aus. Denn mit einem Teleobjektiv und je nach Lichtstimmung kann man hier so unglaublich viel unterschiedliche Situationen festhalten:

Ich hielt auch bereits meine ersten Fotoworkshops, bei welchen diese Bilder entstanden sind:

Aktuell habe ich für dieses Jahr noch weitere Fotoworkshops geplant. Das Highlight wird sicher der 3-Tages-Fotoworkshop im September. Für diesen Kurs habe ich eine wunderschöne Ferienwohnung mit Panoramablick auf das Schloss Neuschwanstein, die Ammergauer-, und Allgäuer Alpen reserviert.

Ich fragte mich etwas um, ob jemand bereit ist mit mir Fotoprojekte in diesem Jahr anzugehen. Isa war da gleich mit dabei uns so fotografierte ich Ihre Skitour zum Sonnenaufgang. Um 4:45 Uhr ging es im Tal los. Es war bitterkalt. Sie auf Ski, ich zu Fuß. Die letzten Meter spürten wir unsere Hände nicht mehr. Der Schnee war so tief dass ich gefühlt einen Schritt vor und zwei zurück gewandert bin. Völlig erschöpft haben wir es dennoch gerade zum Sonnenaufgang über den Bergen geschafft. Was ein Moment. Vielen lieben Dank Isa dass Du diese Aktion mitgemacht hast.

Das Wechselspiel von Nebel und Sonne ist hier im Ostallgäu atemberaubend:

Irgendwann schmolz dann der Schnee im Tal, doch die Hirsche werden noch eine Weile im Tal sein, bis sie im Spätfrühling wieder hoch in die Ammergauer Alpen ziehen. Diese Tiere haben mich wirklich begeistert. Ich war wirklich sprachlos.

… die Tage werden immer länger und das Licht verspricht, dass der Frühling an die Tür klopft.
Und dann gibt es da dieses Pferd. Das sich immer freut wenn vorbei spaziere.
Magisch.

Nach und nach komme ich an Orte, von denen ich trotz meiner vielen Allgäu-Ausflüge noch nie etwas gehört habe. Und das merkt man auch. Denn oft ist man an diesen Orten komplett alleine. Wie an diesem Weiher:

Natürlich sind meine Gedanken in den letzten Wochen sehr gemischt. Die Lage in Europa, in der Welt geht nicht einfach an einem vorbei. Auch ist man ständig mit sich am hadern. Was ist Deine eigene Arbeit noch Wert wenn es wirklich wichtigeres auf unserer Welt gibt. Eine Antwort dafür habe ich noch nicht gefunden. Bis dahin werde ich weiter so oft es geht meiner Arbeit nach gehen. Welche auch darin besteht die schönen Momente im Leben der Menschen und der Natur festzuhalten. Denn glaubt mir, davon gibt es mehr als man sich vorstellen kann.

In diesem Sinne:
„Love must be the masterplan“.
(Zitat von Prince/Guido)


In meinem Bildershop gilt weiterhin für mindestens im Monat März, dass ich 10% des Umsatz an Hilfsorganisationen zur Hilfe/Unterstützung an der Ukraine spende.


Der Blogeintrag zu meinem Umzug von der Ostalb in das Ostallgäu:


Ältere Blogeinträge von mir über das Allgäu:

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